Red Hand Day an der Leni-Valk-Realschule Goch - 12. Februar 2019

08.02.2019   |   Anne Graf

 

 Red Hand Day an der Leni-Valk-Realschule Goch – 12. Februar 2019

Protest gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

 

Die Geschichte der Menschenrechte ist das aktuelle Thema im Kurs Sozialwissenschaft des 9. Jahrgangs. Am 20.11.1989 wurde die Konvention der Vereinten Nationen über den besonderen Schutz von Kinderrechten verabschiedet. Aber in vielen Ländern der Welt werden trotzdem immer noch Kinder und Jugendliche zum Dienst an der Waffe gezwungen und in Kriegshandlungen eingesetzt, obwohl sich diese Länder verpflichtet haben, Kindern ein Leben ohne Gewalt und Krieg zu gewährleisten.

Als dies im Unterricht, auch im Zusammenhang mit der Ankunft vieler unbegleiteter und schwer traumatisierter Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten, thematisiert wurde, waren die Schüler sofort bereit, ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen eine solche Missachtung internationaler Konventionen zu setzen.

Am 12. Februar 2002 trat das sogenannte Kindersoldatenprotokoll der Vereinten Nationen in Kraft. Damit wurde erstmals eindeutig geregelt, dass Zwangsrekrutierung und Wehrpflicht für noch nicht 18-jährige Kinder und Jugendliche illegal ist. (Quelle: www.tdh.de)

Damit wurde der 12. Februar zum Tag des Protests gegen den Missbrauch von Kindern beim Einsatz als Kindersoldaten. Die Leni-Valk-Realschule will an diesem Tag viele rote Handabdrücke von Schülern und Lehrern sammeln, um sich so der zahlreichen Protestaktionen auf der ganzen Welt anzuschließen.

Herr Dr. Bergmann, der direkt gewählte Kandidat aus dem Kreis Kleve im Landtag von Nordrhein-Westfalen, wird am Montag, 11.2.2019, den SW-Kurs in der Leni-Valk-Realschule besuchen und die Aktion gegen Kindersoldaten unterstützen. Dafür schon mal ganz herzlichen Dank!